BLUESPOTS PRODUCTIONS

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das multimediale Ensemble

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Banner von ORPHEO. Das Banner ist in schwarz-lila gestaltet. Eine stilistische Figur legt mitfühlend umarmend die Arme ineinander.

Orpheo – Eine performative Installation

“ORPHEO“ ist für uns eine Metapher für den nie endenden Wunsch, mit Verstorbenen in Kontakt zu treten, sie zurück ins Leben zu holen oder das Geheimnis um das Jenseits zu lüften.

Von 30. Oktober bis 02. November 2025 verwandelten wir das Innere des alten Gaskessels in eine partizipative und multimediale Installation. In Kleingruppen begab sich das Publikum in die mystischen Sphären des historischen Gaskessels und auf eine Reise zwischen Diesseits und Jenseits.

Im Zeitraum von Allerheiligen, Halloween oder Dia de los muertos wollten wir dem Tabuthema Tod einen Raum geben und Bewusstsein für den Wert von Erinnerungs- und Trauerkultur schaffen. Wie möchten wir diesem wichtigen Trauerzeitraum – unabhängig von Religion und Kultur – heute begegnen? Wie können wir dem dahinter liegenden Bedürfnis nach Verbindung nachkommen? Die Installation eröffnete einen geschützten Erfahrungsraum, in dem der Tod, beziehungsweise die Trauer, erlebbar wurden. Sie behandelte die zentralen Aspekte von Trauer und Erinnerungsarbeit auf und kreierte Impulse.

Der runde Raum des Gaskessels ist bereits beim Betreten imposant: Er hat einen Durchmesser von 45 Metern und eine Deckenhöhe von 75 Metern. Der Raum hat keine Fenster, es ist dunkel. Michael Gamböck ließ seine eigens für das Projekt inszenierten Projektionen über die schwarzen, öligen Wände des Gaskessels wandern. Die atmosphärischen Lieder – live performt von Helene Schönfeld (Jenes Meer) – zeigten die ganz persönliche Verbindung der Künstlerin zum Thema Tod. Im Laufe der Performance wurde das Publikum dazu eingeladen, über Botschaften, die Teil der Installation werden, eine persönliche Verbindung ins Reich der Toten zu schaffen.


Beteiligte:
Konzeption und Projektleitung: Miriam Artmann, Lisa Bühler, Marlene Lippok
Text: Helene Schönfeld und Marlene Lippok
Musik: Jenes Meer (Helene Schönfeld)
Projektionen: Michael Gamböck
Technik und Show: Daniel Müller und Simone Rosenkranz
Choreografie und Kostüm: Natalie Nestorova
Performer*innen: Pia Altenried, Vroni Drescher, Chrissy Kuck, Natalie Nestorova
Veranstaltungsbetreuung/Einlass: Lena Funke

Alltagssprache | Einfache Sprache

Die Premiere fand am 30. November 2025 statt.

  • Blick in den Gaskessel und auf die Projektionen von ORPHEO, die von Michael Gamböck erstellt wurden. Dort steht "Sehnsucht ohne Logik, ohne Sinn" und "Was bleibt?"
  • Das Publikum steht in der Mitte des Gaskessels während im Rahmen eines Rituals entstandene Botschaften ins Jenseits an die Wand projiziert sind.
  • Die Sängerin Helene Schönfeld während der Performance. Hinter ihr wird ihr Text an die Wand projiziert. Dort steht: Ich schlafe nicht.
  • Eine Performerin an der Ritual-Station. Dort konnten Botschaften ins Jenseits geschickt werden, die an der Wand des Gaskessels gezeigt wurden.
  • Blick an die Decke des Gaskessels
  • Die Performerinnen Christiane Kuck und Vroni Drescher während eines Tanzes im Rahmen der Performance ORPHEO.

Kooperationspartner: lab.30, Trauerwoche 2025
Förderer: Bezirk Schwaben, Stadt Augsburg, Stadtsparkasse Augsburg

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